Depenbrock baut das Schulzentrum Burgholzstraße in Dortmund

Bildnachweis: Loomn

Stemwede, 11.12.2023 – Die ostwestfälische Depenbrock Gruppe hat von der Stadt Dortmund den Zuschlag für den Bau des Schulzentrums Burgholzstraße erhalten.
Das Bauprojekt war 2022 europaweit ausgeschrieben worden. Planen und ausführen wird den Bau die Depenbrock Systembau mit Sitz in Bielefeld.
Baubeginn ist für November des kommenden Jahres, die Übergabe des fertigen Schulzentrums für den März 2027 geplant.

Zum Schulzentrum Burgholzstraße im Dortmunder Norden werden auf einer Gesamtfläche von rund 17.000 Quadratmetern eine Grund- und Förderschule, eine Kindertagesstätte (KITA) sowie eine Stadtteilwerkstatt und die dazugehörigen Außenanlagen gehören. Die Gesamtkosten für die Planung und den Bau des Schulzentrums sind auf mehr als 70 Millionen Euro veranschlagt. Zunächst erstellt Depenbrock Systembau die Entwurfsplanung und stellt anschließend den Bau- und Entwässerungsantrag.

Für die Objektplanung hat Depenbrock das renommierte Architekturbüro rkw+ mit Sitz in Münster beauftragt. Nachhaltigkeit über EH-40-Standard Die Gebäude werden nachhaltig im EH-40-Standard errichtet. Die Zahl gibt an, dass ein nach diesem Standard errichtetes Gebäude nur 40 Prozent Primärenergie im Vergleich zu einem Standardgebäude benötigt. Das spart im späteren Betrieb Kosten für Heizung und Strom – und entlastet das Klima. Weitere Schlaglichter: Die Dächer der Schulgebäude werden mit einer Photovoltaik-Anlage (PV) belegt, die Parkplätze des Zentrums weitgehend mit E-Ladestationen ausgestattet. Zudem gibt es einen Batteriespeicher, der die größtmögliche Eigennutzung des selbst erzeugten Stroms sichert.

Zur Nachhaltigkeit der Gebäude trägt auch die geplante Begrünung der Fassaden und Dächer bei, zu der eine automatische Bewässerung sowie eine Regenwasserzisterne gehören. Nachhaltig ist schließlich auch die Lüftung der Gebäude, die vollständig auf mechanischem Wege erfolgen soll. Über die integrierte Wärmerückgewinnung kann über 80 Prozent der Wärme zurückgewonnen werden, bei einem gleichzeitig hohen Luftaustausch. Das führt zu optimalen Lernbedingungen. „Wir freuen uns sehr, mit dem Bau des Schulzentrums Burgholzstraße einen Beitrag zu den ambitionierten Klimazielen der Stadt Dortmund leisten zu können“, sagt Geschäftsführer-Gesellschafter Jörn Henrik Depenbrock. „Wir selbst haben mit nachhaltigem Bauen gute Erfahrungen gemacht und durch die Nutzung von Geothermie in Verbindung mit Photovoltaik unseren Firmensitz nahezu CO2-neutral gestaltet.“